Glossar - Google & Social Media Advertising

In diesem Glossar haben wir wichtige Begriffe rund um das Advertising bei Google Ads, Facebook Ads, LinkedIn Ads und Twitter Ads zusammengefasst.


Always-On-Kampagnen

Mit Always-On ist eine Kampagnen Strategie gemeint, mit welcher spezifische Werbeanzeigen ganzjährig ohne Unterbrechung ausgespielt werden. Die Always-On Kampagnen verfolgen ein konkretes Ziel und werden laufend auf die Zielerreichung hin optimiert.

Anzeigenformate (Creatives)

Creatives sind Werbemittel, welche du in deinen Kampagnen definierst und der gewählten Zielgruppe präsentiert werden. Ein Creative besteht aus Text, Bild- und Videobausteinen.
Beispiele für Anzeigenformate:

  • Textanzeige
  • Bildanzeige
  • Karussell-Anzeige
  • Videoanzeige

Beitragsinteraktionen

Die Gesamtanzahl der Handlungen, die Personen in Zusammenhang mit den entsprechenden Werbeanzeigen ausführen.

Interaktionen mit dem Beitrag können z.B. folgende Handlungen umfassen: Reagieren auf die Werbeanzeige, Kommentieren oder Teilen der Werbeanzeige, Beanspruchen eines Angebots, Aufrufen eines Fotos oder Videos oder Klicken auf einen Link.

Budget

Mit einem Werbebudget legst du fest, wie viel du dem Werbenetzwerk für die Auslieferung deiner Kampagne bereit bist zu bezahlen.

Mit deinem Tagesbudget legst du einen Durchschnittsbetrag fest, den du bereit bist täglich zu bezahlen. Die Werbenetzwerke versuchen, mit deinem Tagesbudget die Kampagne in Richtung der gewählten Ziele zu optimieren. 

Bei einem Laufzeitbudget entscheidest Du Dich für ein Ausgabenlimit in einer bestimmten Zeitspanne. Das Laufzeitbudget wird entsprechend über den Zeitraum der Kampagne verteilt, bis die Kampagne endet.

Call-to-Action (CTA)

Handlungsaufforderungen werden als Call-to-Action (CTA) bezeichnet. Dieser wird oft in Form eines Buttons (z.B. bei Social Media Anzeigen) oder Links wie „Jetzt kostenlos testen“ eingesetzt. Der Call-to-Action ist darüber hinaus auch in den Texten der Werbeanzeigen ein wichtiges Element, um Nutzer gezielt zum Handeln aufzufordern.

Conversions

Dieser Wert gibt an, wie viele Conversions du nach Interaktionen mit Anzeigen erzielt hast. Bei der Conversion handelt es sich um eine wertvolle Aktion für dein Unternehmen, wie z.B. der Kauf eines Produktes.

Damit Conversions aufgezeichnet werden, muss auf deiner Website das sogenannte Conversion Tracking eingerichtet werden.

Conversion Wert

Unter dem Conversion Wert wird der Wert als Geldbetrag verstanden, welcher die Conversions in einer bestimmten Zeitperiode erzielt haben. Dies kann im Falle einer Bestellung dem Umsatz der Bestellung (Warenkorb) entsprechen.

Mit dem Conversion Wert kannst du ermitteln, wie dein Return on Investment (ROI) aussieht, das heisst wie viel du aus dem investierten Werbebudget an Umsatz für dein Unternehmen zurückgewinnen konntest.

Voraussetzungen für die Ermittlung des Conversion Wertes ist ein integriertes Conversion Tracking und hinterlegte Werte in deinen Conversions.

Customer Journey

Die Customer Journey oder "Kundenreise" bezeichnet den Weg, der ein Kunde durchläuft, bevor er eine Kaufentscheidung trifft.

Gebot

Jede Ausspielung einer Werbeanzeige durchläuft eine automatische Auktion, bevor sie dem Nutzer angezeigt wird. Die Anzeige, welche die Auktion gewinnt, wird dem Nutzer eingeblendet.
Ein wichtiger Faktor der Auktion besteht in dem Gebot, welches du abgeben kannst. Das Gebot kannst du entweder manuell definieren, oder du nutzt eine automatische Gebotsstrategie des Werbenetzwerkes.

Gebotsstrategie

Gebotsstrategien beschreiben den Ansatz, wie das Budget für die gewünschten Ergebnisse ausgeben. Die gewählte Strategie bestimmt, wie das Werbenetzwerk für dich in der Anzeigenauktion bietet.

Google Ads: Display Netzwerk

Das Display Netzwerk von Google umfasst mehr als zwei Millionen Websites, Videos und Apps. Diese kannst du in deinen Kampagnen als Platzierungen wählen, um deine Anzeigen deiner Zielgruppe zu präsentieren.

Google Ads: Qualitätsfaktor

Der Qualitätsfaktor ist eine Schätzung der Qualität deiner gewählten Google Ads Stichworte in Zusammenhang mit den Anzeigen und deiner beworbenen Website.
Je höher der Qualitätsfaktor, desto geringere Kosten und eine höhere Anzeigenposition. Der Qualitätsfaktor wird auf einer Skala von 1 bis 10 angegeben. In die Berechnung des Qualitätsfaktors fliessen verschiedene Faktoren ein, wie beispielsweise die Nutzererfahrung mit der Zielseite.
Je relevanter das gewählte Stichwort für die Nutzer ist, desto grösser ist die Chance, dass ein höherer Qualitätsfaktor erreicht wird.

Google Ads: Smart Bidding

Smart Bidding ist umfasst verschiedene Gebotsstrategien bei Google Ads, bei denen Gebote durch Machine Learning für Conversions oder den Conversion-Wert optimiert werden.

Google Analytics: Absprungrate

Die Absprungrate (Bounce Rate) ist der prozentuale Anteil der Sitzungen auf deiner Webseite, bei denen die Besucher eine Seite aufrufen und dann die Website wieder verlassen.

In einer einfachen Definition ist die Absprungrate der Prozentsatz (%) der 1-Seitenaufrufe.

Google Analytics: Durchschnittliche Sitzungsdauer

Die durchschnittliche Sitzungsdauer aller Besucher, die über dieses Werbenetzwerk oder diese Anzeige auf deine Website gelangt sind.

Die durchschnittliche Sitzungsdauer wird wie folgt berechnet:
Gesamtdauer aller Sitzungen (in Sekunden) / Anzahl der Sitzungen.

Google Analytics: Website Sitzungen

Der Aufenthalt eines Benutzers auf deiner Website wird als Sitzung gezählt.

Beispiel einer Sitzung: Ein Besucher findet deine Website in den Suchergebnissen und ruft deine Startseite auf. Er ist interessiert und sieht sich ein wenig auf der Seite um. Er klickt sich durch die einzelnen Menüpunkte, überfliegt grob die Inhalte, verlässt irgendwann wieder die Website und widmet sich anderen Dingen.

Google My Business

Mit Google My Business können kostenlose Brancheneinträge in Google Maps erstellt werden. Nutzer die via Google eine lokale Suche durchführen oder dein Unternehmen explizit suchen, sehen darüber Informationen zu dienem Unternehmen wie Kontaktmöglichkeiten oder Öffnungszeiten.

Das Google My Business Konto kann mit deinem Google Ads Konto verbunden werden. Damit wird der Standort deines Unternehmens automatisch als sogenannte Standorterweiterung in deinen Anzeigen eingeblendet. So können Kunden dein Geschäft besser finden.

Impressionen

Dieser Wert gibt an, wie oft deine Anzeige eingeblendet wurde.

Jedes Mal, wenn deine Anzeige einer Person deiner Zielgruppe angezeigt wird, zählt dies als eine Impression.

Kosten pro Klick (CPC)

Die Kosten pro Klick (CPC) bezeichnen die durchschnittlich entstandenen Kosten für einen Klick. Der Wert entsteht, indem die Kosten geteilt durch die Gesamtzahl der Klicks gerechnet wird.

Kosten pro 1'000 Impressionen (CPM)

Die Kosten pro Impressionen (CPM) bezeichnen die durchschnittlich entstandenen Kosten für 1'000 Einblendungen der Werbeanzeigen. Der Wert entsteht, indem die Kosten geteilt durch die Gesamtzahl der Impressionen geteilt durch 1'000 gerechnet wird.

Klickrate (CTR)

Mit der Klickrate (Click-through-Rate – CTR) wird angegeben, wie häufig Nutzer auf deine Anzeige geklickt haben, nachdem sie ihnen präsentiert wurde.

Die Klickrate ergibt sich aus der Anzahl von Klicks auf deine Anzeige geteilt durch die Anzahl der Impressionen. 5 Klicks und 1'000 Impressionen entsprechen beispielsweise einer Klickrate von 0,5 %.

Mit der CTR kannst du ermitteln, wie effektiv deine Anzeige ist. Je höher die CTR, desto interessanter ist deine Anzeige für die Zielgruppe.

Was ist eine gute Klickrate für meine Anzeigen? Diese Frage lässt sich leider nicht einfach beantworten und ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem genutzten Werbekanal oder der Branche. Über alle Branchen gesehen gilt z.B. eine Klickrate von 5% als guter Durchschnittswert für Google Suchanzeigen.

Möchtest Du deine Klickrate erhöhen? Erfahre mehr dazu in folgenden Blog Posts von Neil Patel:

Klicks

Ein Klick wird gezählt, wenn ein Nutzer direkt auf eine gesponserte Kampagne oder auf eine Komponente der gesponserten Kampagne klickt. Klicks umfassen z.B.:

  • Klicks auf den beworbenen Link oder den Call to Action-Button, um auf die Zielseite zu gelangen
  • „Gefällt mir“-Angaben für Beiträge, Kommentare oder geteilte Inhalte
  • Klicks auf eine Social Media Seite / das Social Media Profil
  • Klicks zum Erweitern eines Fotos oder Videos auf die Vollbildansicht

Lernphase

Beim Start einer Kampagne wird die sogenannte Lernphase durchlaufen. Im Rahmen der Lernphase untersucht das Werbenetzwerk, wie es deine Anzeigen am besten entlang deiner definierten Ziele ausliefern soll. Um die Lernphase zu bestehen ist es wichtig, dass genügend festgelegte Zielwerte wie Klicks, Interaktionen oder Conversions generiert werden können. Damit kann das Werbenetzwerk deine Kampagne auf deine Ziele hin optimieren und stabile Ergebnisse liefern. Im Rahmen der Lernphase ist die Leistung meist weniger stabil. Die Lernphase wird erneut aktiviert, wenn du eine grössere Änderung an der Kampagne vornimmst (z.B. eine neue Anzeige hinzufügst oder die Gebotsstrategie änderst).

Machine Learning

Machine Learning zu deutsch maschinelles Lernen ist ein Teilgebiet von Artificial Intelligence (Künstliche Intelligenz) und beschreibt Algorithmen, die in der Lage sind eigenständig dazuzulernen, um Ergebnisse bzw. die Performance zu verbessern. In der Online Werbung wird Machine Learning beispielsweise in den automatischen Gebotsstrategien eingesetzt, um deine Gebote automatisch zu optimieren.

Pay-per-Click (PPC)

PPC beschreibt das Verfahren, mit dem der Traffic auf Websites via bezahlte Klicks gesteigert wird.
Der Werbetreibende (z.B. dein Unternehmen) bezahlt dabei das Werbenetzwerk, um Anzeigen an eine gewählte Zielgruppe auszuliefern.

Platzierung

Unter einer Platzierung versteht man die Positionierung deiner Werbeanzeige in einem Werbenetzwerk. Beispielsweise unterscheidet man bei Facebook Ads zwischen den Platzierungen „Instagram Feed“ und „Facebook Feed“. Über die in deiner Kampagne gewählten Platzierungen kannst du so entscheiden, ob deine Anzeigen beispielsweise nur im Facebook Feed, nur im Instagram Feed oder in beiden Platzierungen angezeigt werden.

Touchpoint

Ein Touchpoint bezieht sich auf einen Berührungs- oder Kontaktpunkt zwischen einem Unternehmen und seinen (möglichen) Kunden. Der Begriff wird im Marketing eingesetzt, um die Kontaktpunkte eines möglichen Kunden auf seinem Weg bis zum Kaufentscheid zu beschreiben.
Ob ein Touchpoint dabei online oder offline geschieht ist zweitrangig.

Traffic

Unter Traffic im Bereich Online Marketing werden Zugriffe auf eine Website oder App verstanden. Die Nutzer, welche den Traffic auf die Website erzeugen, können dabei von unterschiedlichen Quellen stammen. Eine Quelle kann dabei die Online Werbung sein, die den Traffic auf die Website durch entsprechende Klicks auf Werbeanzeigen steigert.

Videoaufrufe

Eine Kennzahl um festzustellen, wie oft ein beworbenes Video deiner Zielgruppe abgespielt wurde.
Mit Videoaufrufen in Prozent kannst du zudem sehen, wie oft dein Video zu 25/50/75/100 % abgepielt wurde.

Werbekonto

Um als Unternehmen Werbeanzeigen zu schalten, benötigst Du ein Konto in einem Werbenetzwerk wie Google Ads oder Facebook Ads. Dein Werbekonto enthält verschiedene Kampagnen, Werbeanzeigen und Rechnungsinformationen.

Werbemüdigkeit

Werbemüdigkeit setzt ein, wenn ein Nutzer die gleiche Anzeige einer gesponserten Kampagne in einem kurzen Zeitraum wiederholt sieht.

Werbenetzwerk

Ein Werbenetzwerk beinhaltet verschiedene Websiten und Online Plattformen, für welche ein Werbetreibender Anzeigen schalten kann.
Bekannte Werbenetzwerke:

  • Google Ads
  • Facebook Ads
  • LinkedIn Ads
  • Twitter Ads

Zielgruppe

Eine Zielgruppe ist eine Gruppe von Personen, die ein Werbungtreibender erreichen möchte.
Das Werbenetzwerk stellt den werbetreibenden Unternehmen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um eine Zielgruppe zu definieren. Beispielsweise kann eine Zielgruppe mit Merkmalen wie Regionen, Alter, Interessen oder Bildung definiert werden.

Ziel-Link / Ziel-URL

Die Adresse der beworbenen Website, auf die Nutzer nach dem Klick auf die Werbeanzeige weitergeleitet werden.


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